Laser-Haarentfernung
Laser-Haarentfernung · Alexandrit · Diodenlaser · Nd:YAG Laser-Haarentfernung kann geeigneten Haarwuchs langfristig deutlich reduzieren. Entscheidend ist die passende…
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Welche Haare können nicht gelasert werden?
Weiße und vollständig graue Haare können mit den üblichen Epilationslasern nicht wirksam behandelt werden, weil ihnen das notwendige dunkle Pigment fehlt.
Auch sehr blonde, rote und ausgesprochen feine Haare reagieren häufig nur schwach oder gar nicht.
Entscheidend ist nicht allein die sichtbare Haarfarbe.
Für eine erfolgreiche Behandlung muss im Haarfollikel ausreichend geeignetes Melanin vorhanden sein, das die Laserenergie aufnehmen und in Wärme umwandeln kann.
Fehlt dieses Zielpigment, kann auch ein leistungsstarker Laser den Haarfollikel nicht selektiv genug erhitzen.
Kurzantwort:
Weiße, vollständig graue, sehr hellblonde und viele rote Haare sind für eine Laser-Haarentfernung nicht oder nur sehr eingeschränkt geeignet.
Sehr feine, kaum pigmentierte Flaumhaare sollten ebenfalls nicht routinemäßig gelasert werden.
Am zuverlässigsten reagieren dunkle und ausreichend kräftige Haare.
Bei grenzwertigen Haarfarben muss die Eignung vor Beginn individuell beurteilt werden.
Die Laser-Haarentfernung beruht auf dem Prinzip der selektiven Photothermolyse.
Der Laser sendet Licht einer bestimmten Wellenlänge in die Haut.
Das Melanin im Haar nimmt einen Teil dieser Energie auf und wandelt sie in Wärme um.
Diese Wärme wird in die für das Haarwachstum wichtigen Strukturen des Follikels weitergeleitet.
Werden sie ausreichend und kontrolliert erwärmt, kann das zukünftige Haarwachstum langfristig reduziert werden.
Für diesen Vorgang sind drei Voraussetzungen besonders wichtig:
Ein dunkles, kräftiges Haar stellt für den Laser eine deutlich erkennbare Zielstruktur dar.
Ein weißes oder sehr feines Haar besitzt dagegen kaum Pigment beziehungsweise eine zu kleine Zielstruktur.
Die Energie kann deshalb nicht zuverlässig im Follikel konzentriert werden.
| Haarfarbe oder Haartyp | Typische Eignung | Begründung |
|---|---|---|
| Schwarze Haare | Meist sehr gut geeignet | Sie enthalten in der Regel viel dunkles Melanin und nehmen Laserenergie gut auf. |
| Dunkelbraune Haare | Meist gut bis sehr gut geeignet | Der Pigmentgehalt ist normalerweise ausreichend für eine wirksame Erwärmung des Follikels. |
| Mittelbraune Haare | Häufig gut geeignet | Die Reaktion hängt zusätzlich von Haardicke, Körperzone und Hautfarbe ab. |
| Hellbraune oder dunkelblonde Haare | Individuell unterschiedlich | Bei kräftigen und sichtbar pigmentierten Haarwurzeln kann eine Behandlung möglich sein, die Wirkung ist aber weniger sicher. |
| Sehr hellblonde Haare | Meist nicht geeignet | Sie enthalten häufig zu wenig Melanin, um genügend Laserenergie aufzunehmen. |
| Rote oder kupferfarbene Haare | Schlecht oder unzuverlässig geeignet | Rote Haare enthalten überwiegend eine andere Melaninform, die von üblichen Epilationslasern weniger wirksam aufgenommen wird. |
| Graue Haare | Meist nicht geeignet | Mit zunehmender Ergrauung geht das für die Behandlung erforderliche Pigment verloren. |
| Weiße Haare | Nicht wirksam behandelbar | Es fehlt nahezu vollständig an Melanin als Zielstruktur. |
| Sehr feine Flaumhaare | Meist nicht geeignet | Sie sind zu dünn und häufig zu schwach pigmentiert, um ausreichend Wärme in den Follikel zu leiten. |
Weiße Haare können mit Alexandrit-, Dioden- und Nd:YAG-Epilationslasern normalerweise nicht wirksam entfernt werden.
Ihnen fehlt das Melanin, das die Laserenergie aufnehmen müsste.
Der Laser erkennt die Haarfarbe nicht wie eine Kamera.
Er benötigt eine optisch absorbierende Zielstruktur.
Ohne Pigment wird ein Großteil der Energie nicht selektiv in den Haarfollikel geleitet.
Eine Erhöhung der Energie kann dieses fehlende Ziel nicht ersetzen und würde stattdessen das Risiko einer unerwünschten Hautreaktion erhöhen.
Auch eine dunklere Haut macht ein weißes Haar nicht behandelbar.
In diesem Fall würde die Haut mehr Laserenergie aufnehmen, während das weiße Haar weiterhin kein geeignetes Ziel darstellt.
Bei grauen Haaren hängt die Antwort davon ab, wie viel Pigment noch vorhanden ist.
Ein vollständig graues oder weißes Haar reagiert normalerweise nicht.
Ein teilweise ergrautes, noch deutlich dunkel pigmentiertes Haar kann dagegen unter Umständen behandelt werden.
In einer gemischten Zone kann der Laser deshalb die dunklen Haare reduzieren, während die weißen und grauen Haare sichtbar bleiben.
Dadurch können die hellen Haare nach mehreren Sitzungen sogar auffälliger wirken, obwohl sie nicht zugenommen haben.
Es fehlen lediglich die zuvor dazwischenliegenden dunklen Haare.
Die Bezeichnung „blond“ umfasst sehr unterschiedliche Haarfarben.
Dunkelblonde und kräftige Haare können noch genügend Melanin enthalten, um auf bestimmte Lasersysteme zu reagieren.
Sehr hellblonde Haare besitzen dagegen häufig zu wenig Zielpigment.
Eine pauschale Zusage nur anhand der Farbbezeichnung ist deshalb nicht sinnvoll.
Bei dunkelblonden oder hellbraunen Haaren sollten zusätzlich folgende Eigenschaften beurteilt werden:
Sehr helles, nahezu durchsichtiges Haar ist auch dann kein gutes Laserziel, wenn es lang oder störend ist.
Die Länge des Haares ersetzt den fehlenden Pigmentgehalt nicht.
Rote und kupferfarbene Haare sprechen meist deutlich schlechter auf eine Laser-Haarentfernung an als schwarze oder braune Haare.
Der Grund liegt nicht nur in der Helligkeit, sondern auch in der Zusammensetzung des Haarpigments.
Dunkle Haare enthalten überwiegend Eumelanin.
Rote Haare enthalten einen größeren Anteil an Phäomelanin.
Dieses Pigment nimmt die bei der Haarentfernung verwendeten Wellenlängen weniger wirksam auf.
Deshalb erreicht häufig nicht genügend Wärme die entscheidenden Strukturen des Haarfollikels.
Dunkelrote oder rotbraune, kräftige Haare können im Einzelfall etwas besser reagieren als sehr helle kupferfarbene Haare.
Das Ergebnis bleibt jedoch weniger vorhersehbar.
Vor einer Behandlungsserie sollte daher keine sichere oder vollständige Haarreduktion versprochen werden.
Nicht nur die Farbe, sondern auch der Durchmesser des Haares beeinflusst die Laserwirkung.
Ein kräftiges Terminalhaar besitzt mehr Pigment und eine größere Struktur, die Wärme aufnehmen und weiterleiten kann.
Sehr feine Vellus- oder Flaumhaare sind dagegen meist dünn, weich und nur schwach pigmentiert.
Dazu zählen beispielsweise kaum sichtbare Härchen an:
Bei solchen Haaren kann die Energie zu gering sein, um den Follikel dauerhaft zu schädigen.
Eine bloße Erwärmung ohne ausreichende Schädigung führt nicht zu einer zuverlässigen Haarreduktion.
Selten wurde nach Laser- oder IPL-Behandlungen ein paradox verstärktes Haarwachstum beschrieben.
Dabei können Haare im behandelten Bereich oder an dessen Rand auffälliger werden.
Dieses Risiko wird besonders bei Gesichts- und Halsbehandlungen berücksichtigt.
Sehr feine Haare sollten deshalb nicht ohne sorgfältige Eignungsprüfung großflächig behandelt werden.
Das Färben heller Haare macht sie nicht für den Laser geeignet.
Haarfarbe lagert sich hauptsächlich am sichtbaren Haarschaft ab.
Der Laser benötigt jedoch natürliches Melanin im Haarfollikel unter der Haut.
Auch schwarze Haarfarbe, Mascara oder andere Pigmente auf der Haut können ein blondes, graues oder weißes Haar nicht in ein geeignetes Laserziel verwandeln.
Solche Produkte können die Beurteilung erschweren und müssen vor einer Behandlung vollständig entfernt werden.
Durch Bleichen wird das sichtbare Haar aufgehellt.
Die natürliche genetische Haarfarbe und die zukünftige Pigmentbildung des Follikels werden dadurch nicht dauerhaft verändert.
Trotzdem sollte eine Zone vor der Beratung oder Behandlung nicht frisch gebleicht werden.
Die Fachkraft muss die natürliche Haarfarbe und Haardicke beurteilen können.
Außerdem sollten alle verwendeten Bleichmittel und möglichen Hautreaktionen bei der Anamnese angegeben werden.
Ein grundsätzlich geeignetes dunkles Haar kann in einer Sitzung nicht wirksam behandelt werden, wenn es kurz zuvor vollständig aus dem Follikel gezogen wurde.
Nach Waxing, Sugaring, Epilation oder Zupfen fehlt vorübergehend die pigmentierte Zielstruktur im Haarfollikel.
Deshalb sollten die Haare während einer Laserbehandlungsserie normalerweise nicht aus der Wurzel entfernt werden.
Rasieren oder vorsichtiges Kürzen lässt den relevanten Teil des Haares unter der Haut bestehen.
Der genaue Zeitpunkt der Rasur sollte nach den individuellen Vorgaben des behandelnden Zentrums gewählt werden.
Weitere Informationen zur richtigen Vorbereitung finden Sie in unserem Überblick zur
Laser-Haarentfernung in München.
Auch ein schwarzes und kräftiges Haar ist nicht in jeder Phase seines Wachstums gleich gut behandelbar.
Die größte Wirkung wird normalerweise erreicht, wenn sich das Haar in einer geeigneten aktiven Wachstumsphase befindet und mit den Wachstumsstrukturen des Follikels verbunden ist.
Da sich nicht alle Haare gleichzeitig in dieser Phase befinden, sind mehrere Sitzungen in körperzonengerechten Abständen notwendig.
Haare, die während einer Sitzung nicht ausreichend reagieren, können bei einem späteren Termin behandelbar sein.
Das bedeutet nicht, dass diese Haare grundsätzlich nicht gelasert werden können.
Sie waren lediglich zum Zeitpunkt der jeweiligen Sitzung nicht optimal erreichbar.
Ja.
Dunkle Haut bedeutet nicht automatisch, dass eine Laser-Haarentfernung unmöglich ist.
Die Behandlung erfordert jedoch eine besonders sorgfältige Auswahl der Wellenlänge, Pulsdauer, Energie, Kühlung und weiteren Parameter.
Da sowohl das Haar als auch die Haut Melanin enthalten, konkurrieren sie um die Laserenergie.
Wird zu viel Energie in der Haut aufgenommen, können Verbrennungen sowie vorübergehende oder länger anhaltende Pigmentveränderungen entstehen.
Bei dunkleren Hauttypen wird häufig ein langgepulster 1064-nm-Nd:YAG-Laser erwogen.
Diese Wellenlänge wird vom oberflächlichen Hautmelanin weniger stark aufgenommen als kürzere Wellenlängen und kann deshalb bei geeigneter Anwendung Sicherheitsvorteile bieten.
Entscheidend bleiben die konkrete Hautfarbe der Behandlungszone, die Haarstruktur, eine mögliche Bräune und die Erfahrung der behandelnden Fachkraft.
Den Unterschied zwischen den Systemen erklären wir unter
Alexandrit-, Dioden- und Nd:YAG-Laser im Vergleich.
Nein.
Bei gebräunter Haut sind nicht die Haare ungeeignet, sondern die Behandlung kann vorübergehend unsicherer werden.
Durch Sonne, Solarium oder Selbstbräuner kann mehr Pigment in oder auf der Haut vorhanden sein.
Das erhöht den Konkurrenzkampf zwischen Haar- und Hautpigment.
Eine Sitzung muss deshalb möglicherweise verschoben oder mit angepassten Parametern geplant werden.
Eine starke Erhöhung der Laserenergie ist keine Lösung, weil dadurch das Risiko für Verbrennungen und Pigmentverschiebungen steigt.
Alexandrit-, Dioden- und Nd:YAG-Laser unterscheiden sich in ihrer Wellenlänge, Eindringtiefe und Melaninabsorption.
Diese Unterschiede ermöglichen eine Anpassung an verschiedene Hauttypen und Haarwurzeltiefen.
Sie lösen aber das grundlegende Problem eines vollständig pigmentlosen Haares nicht.
Wenn im Haarfollikel kein geeignetes Melanin vorhanden ist, besitzt keiner dieser klassischen Epilationslaser eine ausreichende selektive Zielstruktur.
Ein Wechsel vom Alexandrit- zum Dioden- oder Nd:YAG-Laser macht ein weißes Haar daher nicht plötzlich behandelbar.
Marketingaussagen, nach denen ein bestimmtes Lasersystem alle Haarfarben zuverlässig entfernen könne, sollten kritisch geprüft werden.
IPL bedeutet „Intense Pulsed Light“ und ist technisch kein Laser.
Das Gerät gibt ein breiteres Lichtspektrum ab.
Bei der Haarreduktion beruht die Wirkung jedoch ebenfalls hauptsächlich auf der Aufnahme von Licht durch Melanin im Haar.
Deshalb bestehen bei weißen, grauen, sehr blonden und vielen roten Haaren grundsätzlich ähnliche Einschränkungen.
IPL kann fehlendes Pigment im Haarfollikel nicht ersetzen.
Nach mehreren erfolgreichen Sitzungen werden die verbleibenden Haare häufig dünner, heller und weniger dicht.
Dadurch kann ein Punkt erreicht werden, an dem weitere Laserbehandlungen nur noch wenig zusätzlichen Nutzen bringen.
Mehr Sitzungen bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse.
Wenn nur noch vereinzelte helle oder sehr feine Haare vorhanden sind, sollte neu beurteilt werden, ob das Haar noch ein ausreichendes Laserziel darstellt.
Eine Behandlung mit immer höheren Energien wäre keine verantwortungsvolle Lösung.
Das Hautrisiko kann steigen, obwohl die verbleibenden Haare kaum zusätzliche Energie aufnehmen.
Für weiße, graue, rote oder sehr blonde Einzelhaare kann die Nadelepilation beziehungsweise Elektrolyse eine mögliche Alternative sein.
Dabei wird jeder Haarfollikel einzeln mit einer feinen Sonde behandelt.
Anders als die Laser-Haarentfernung ist diese Methode nicht auf dunkles Melanin als Ziel angewiesen.
Sie kann daher grundsätzlich bei unterschiedlichen Haarfarben eingesetzt werden.
Die Elektrolyse ist allerdings zeitaufwendiger, weil jedes Haar einzeln erreicht werden muss.
Eignung, Risiken, Hygiene, Behandlungsdauer und Qualifikation der ausführenden Person sollten vorher sorgfältig geprüft werden.
Weitere vorübergehende Möglichkeiten sind:
Eine verantwortungsvolle Beurteilung berücksichtigt mehr als die Angabe „blond“, „braun“ oder „rot“.
Vor einer Behandlungsserie sollten mindestens folgende Punkte betrachtet werden:
Bei grenzwertigen Haaren kann ein dokumentierter Testbereich helfen, die Hautverträglichkeit und eine erkennbare Haarreaktion zu beurteilen.
Ein Test kann jedoch kein fehlendes Pigment erzeugen.
Vollständig weiße Haare werden deshalb auch durch einen erfolgreichen Hautverträglichkeitstest nicht lasergeeignet.
Das Ziel einer professionellen Laser-Haarentfernung ist eine langfristige Haarreduktion.
Eine vollständige und lebenslange Haarfreiheit kann nicht garantiert werden.
Die besten Voraussetzungen bestehen bei dunklen, kräftigen Haaren, einem passenden Lasersystem und individuell gewählten Einstellungen.
Hormone, Alter, Medikamente, Körperzone und genetische Faktoren können das weitere Haarwachstum beeinflussen.
Besonders bei hormonabhängigen Gesichtshaaren können später neue Haare aktiviert werden.
Bereits vorhandene dunkle und kräftige Haare lassen sich trotzdem behandeln, möglicherweise sind jedoch mehr Sitzungen oder spätere Erhaltungsbehandlungen erforderlich.
Nein, normalerweise nicht.
Auch der Nd:YAG-Laser benötigt Pigment im Haar als Zielstruktur.
Seine längere Wellenlänge kann bei dunkleren Hauttypen Vorteile bieten, ersetzt aber kein fehlendes Melanin im weißen Haar.
Nein.
Äußerlich aufgetragene Haarfarbe verändert nicht den natürlichen Pigmentgehalt der für die Behandlung entscheidenden Strukturen im Haarfollikel.
Möglicherweise ja.
Kräftige dunkelblonde Haare können ausreichend Pigment enthalten.
Die Eignung und das realistische Ergebnis müssen jedoch individuell beurteilt werden.
Ja, die dunklen Haare können grundsätzlich reagieren.
Die weißen Haare bleiben jedoch bestehen, weil ihnen das erforderliche Zielpigment fehlt.
Die dunkle Farbe ist günstig, die geringe Haardicke kann die Wirkung aber deutlich begrenzen.
Besonders bei feinem Gesichtsflaum muss sorgfältig geprüft werden, ob eine Behandlung mehr Nutzen als Risiko bietet.
Nein.
Dunkle, kräftige Terminalhaare an Kinn, Oberlippe oder Hals können gut reagieren.
Sehr feiner Gesichtsflaum ist dagegen meist kein geeignetes Laserziel.
Der Laser reduziert bevorzugt die dunklen und kräftigen Haare.
Helle, graue oder feine Haare reagieren schwächer und werden deshalb im Verlauf relativ sichtbarer.
Rote Barthaare reagieren häufig schlecht oder unzuverlässig.
Rotbraune und deutlich dunklere Anteile können besser ansprechen als helle kupferfarbene Haare.
Eine individuelle Beurteilung ist erforderlich.
Nein.
Dunkle Haut kann mit geeigneter Technologie und fachgerecht angepassten Einstellungen behandelt werden.
Das Risiko von Verbrennungen und Pigmentveränderungen muss dabei besonders berücksichtigt werden.
Nein.
Auch IPL benötigt bei der Haarreduktion ausreichend Pigment im Haar.
Vollständig weiße Haare bieten weder für IPL noch für klassische Epilationslaser ein zuverlässiges Ziel.
Als pigmentunabhängige Methode kann eine fachgerecht ausgeführte Nadelepilation beziehungsweise Elektrolyse geprüft werden.
Dabei wird jeder Haarfollikel einzeln behandelt.
Welche Haare können nicht gelasert werden?
Weiße und vollständig graue Haare sind mit den üblichen Epilationslasern nicht wirksam behandelbar.
Sehr hellblonde, rote und extrem feine Haare reagieren häufig ebenfalls kaum oder unzuverlässig.
Entscheidend ist das Melanin im Haarfollikel.
Haarlänge, äußerlich aufgetragene Farbe oder ein besonders leistungsstarker Laser können fehlendes Zielpigment nicht ersetzen.
Auch IPL unterliegt grundsätzlich derselben Einschränkung.
Dunkle, kräftige Haare bieten die günstigsten Voraussetzungen.
Dunklere Haut ist dabei kein automatischer Ausschlussgrund, erfordert aber eine sorgfältige Auswahl des Lasers und individuell angepasste Behandlungsparameter.
Bei gemischten, dunkelblonden, rotbraunen oder feinen Haaren sollte die Eignung vor Beginn realistisch beurteilt werden.
Für pigmentlose Einzelhaare kann die Nadelepilation eine mögliche Alternative darstellen.
Allgemeine Informationen zur Behandlung finden Sie unter
Laser-Haarentfernung in München.
Die aktuellen Einzel- und Paketpreise finden Sie auf unserer Seite
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