Bikini Intim Laser-Haarentfernung
Bikinizone · Intimbereich · Brazilian · München Bikini Laser Haarentfernung und Intim-Laser-Haarentfernung bezeichnen zwei unterschiedliche Behandlungsumfänge. Die Bikinizone…
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Kann die Laserhaarentfernung die Eierstöcke schädigen?
Nach dem heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand gibt es keinen Hinweis darauf.
Das bei der Haarentfernung verwendete Laserlicht wirkt lokal in der Haut.
Es wird vom Melanin des Haares aufgenommen und in Wärme umgewandelt.
Die tief im Becken liegenden Eierstöcke werden dabei nicht erreicht.
Kurz gesagt:
Die Laserhaarentfernung verwendet nichtionisierende optische Strahlung und keine Röntgen- oder radioaktive Strahlung.
Das Licht dringt nur so weit in die Haut ein, wie es zum Erreichen der Haarfollikel notwendig ist.
Es kann weder die Bauchdecke noch das tiefere Beckengewebe durchdringen und gibt keine biologisch wirksame Energie an die Eierstöcke ab.
Eine fachgerecht ausgeführte Laserhaarentfernung verursacht daher nach heutigem Kenntnisstand weder Schäden an den Eierstöcken noch Unfruchtbarkeit.
Die professionelle Laserhaarentfernung beruht auf dem Prinzip der selektiven Photothermolyse.
Dabei sendet das Gerät Licht einer bestimmten Wellenlänge aus.
Das Melanin im Haar nimmt einen Teil dieser Lichtenergie auf und wandelt sie in Wärme um.
Diese Wärme wirkt auf die Wachstumsstrukturen des Haarfollikels.
Gleichzeitig sollen das umliegende Gewebe und die Hautoberfläche möglichst geschont werden.
Deshalb müssen Lasertyp, Energiedichte, Pulsdauer und Kühlung an Hauttyp, Haarfarbe, Haarstärke und Körperzone angepasst werden.
Das Verfahren wirkt somit gezielt und lokal.
Es verteilt keine Strahlung im gesamten Körper und beeinflusst keine inneren Organe.
Eine wissenschaftliche Übersicht zur Laserhaarentfernung beschreibt ebenfalls, dass die Lichtimpulse den Haarfollikel gezielt schädigen und das umliegende Gewebe weitgehend schonen.
Nein.
Laserlicht für die Haarentfernung gehört zur nichtionisierenden optischen Strahlung.
Es unterscheidet sich damit grundlegend von Röntgenstrahlung, Gammastrahlung und radioaktiver Strahlung.
Ionisierende Strahlung besitzt ausreichend Energie, um Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu lösen.
Das bei Alexandrit-, Dioden- und Nd:YAG-Lasern eingesetzte Licht hat diese ionisierende Wirkung nicht.
Auch die US-amerikanische Arzneimittel- und Medizinproduktebehörde FDA erklärt, dass medizinische Laser nichtionisierende Strahlung verwenden.
Deshalb besitzen sie nicht dieselben langfristigen Strahlenrisiken wie Röntgenstrahlen und andere Formen ionisierender Strahlung.
Die Bezeichnung „Strahlung“ bedeutet allerdings nicht, dass eine falsche Anwendung vollkommen ungefährlich wäre.
Laserlicht enthält konzentrierte Energie und kann bei ungeeigneten Einstellungen lokale Verbrennungen oder Pigmentveränderungen der Haut verursachen.
Diese Risiken betreffen das behandelte Hautareal und nicht die Eierstöcke.
Die Aussage, Laserlicht dringe überhaupt nicht in die Haut ein, wäre nicht korrekt.
Es muss die in der Haut liegenden Haarfollikel erreichen, damit die Behandlung funktionieren kann.
Je nach Wellenlänge dringt das Licht unterschiedlich tief in die Haut ein.
Alexandritlaser arbeiten üblicherweise mit 755 Nanometern.
Diodenlaser nutzen häufig Licht im Bereich von etwa 800 bis 810 Nanometern.
Langgepulste Nd:YAG-Laser arbeiten mit 1.064 Nanometern und können vergleichsweise tiefer liegende Haarfollikel erreichen.
Auch die tiefer eindringende Nd:YAG-Wellenlänge bleibt auf die Haut und ihre Haarstrukturen ausgerichtet.
Die Eierstöcke befinden sich dagegen tief im kleinen Becken und sind durch Haut, Unterhautgewebe, Muskulatur und weitere Gewebeschichten vom Behandlungsbereich getrennt.
Die für die Haarentfernung eingesetzte Lichtenergie erreicht sie nicht.
Nein.
Der ähnliche Begriff führt gelegentlich zu Missverständnissen.
Ein Haarfollikel ist eine röhrenförmige Struktur in der Haut, aus der ein Haar wächst.
Der Laser richtet sich gegen das Melanin im Haar und gegen die zugehörigen Wachstumsstrukturen.
Ein Follikel im Eierstock ist dagegen eine vollkommen andere biologische Struktur.
Er enthält eine heranreifende Eizelle und befindet sich innerhalb des Eierstocks.
Zwischen beiden Follikelarten besteht keine direkte Verbindung.
Die gezielte Erwärmung eines Haarfollikels kann deshalb keinen Eierstockfollikel schädigen.
Auch bei einer Laserhaarentfernung in der Bikinizone oder im äußeren Intimbereich wirkt der Laser ausschließlich auf die behandelte Haut.
Die räumliche Nähe zum Unterbauch bedeutet nicht, dass das Licht bis zu den Fortpflanzungsorganen gelangt.
Behandelt werden nur von außen erreichbare, behaarte Hautflächen.
Der Laserstrahl wird nicht in den Körper eingeführt.
Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke liegen deutlich tiefer und außerhalb des Wirkungsbereichs eines Haarentfernungslasers.
Entscheidend ist trotzdem, dass in empfindlichen Bereichen besonders sorgfältig gearbeitet wird.
Das Behandlungsteam muss Hautfarbe, Haarstärke und genaue Behandlungsfläche beurteilen und geeignete Einstellungen sowie eine wirksame Kühlung wählen.
Nach heutigem Kenntnisstand gibt es keinen wissenschaftlich plausiblen Mechanismus, durch den eine fachgerechte Laserhaarentfernung Unfruchtbarkeit verursachen könnte.
Das Licht erreicht weder Eierstöcke noch Gebärmutter und verändert nicht die Bildung oder Reifung von Eizellen.
Zudem handelt es sich nicht um eine Ganzkörperbestrahlung.
Die Lichtimpulse werden für sehr kurze Zeit gezielt auf eine begrenzte Hautfläche abgegeben.
Eine Wirkung auf die allgemeine Fruchtbarkeit ist in den bekannten medizinischen Informationen zur Laserhaarentfernung nicht als Nebenwirkung beschrieben.
Für eine Veränderung des Hormonhaushalts oder des Menstruationszyklus durch Laserhaarentfernung gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise.
Die Behandlung wirkt von außen auf Haarfollikel und greift nicht in die Hormonproduktion der Eierstöcke ein.
Umgekehrt können Hormone jedoch den Behandlungserfolg beeinflussen.
Hormonelle Veränderungen bestimmen mit, wie stark Haare wachsen, wie lange ihre Wachstumsphasen dauern und ob später neue Haare entstehen.
Das bedeutet:
Nicht der Laser verändert die Hormone, sondern der vorhandene Hormonstatus kann beeinflussen, wie viele Sitzungen erforderlich sind und ob später Auffrischungsbehandlungen sinnvoll werden.
Das polyzystische Ovarialsyndrom, kurz PCOS, kann mit einem erhöhten Androgenspiegel und verstärktem Haarwachstum einhergehen.
Besonders Gesicht, Kinn, Brust, Bauch und Oberschenkel können betroffen sein.
Eine Laserhaarentfernung kann die sichtbaren Haare reduzieren.
Sie behandelt jedoch nicht die hormonelle Ursache des PCOS.
Aufgrund des fortbestehenden hormonellen Einflusses können mehr Sitzungen oder spätere Auffrischungsbehandlungen notwendig sein.
Die Laserbehandlung verursacht kein PCOS und schädigt die Eierstöcke nicht.
Wenn kräftiger Haarwuchs plötzlich entsteht oder zusammen mit unregelmäßiger Menstruation, Akne, Haarausfall oder Schwierigkeiten beim Schwangerwerden auftritt, sollte die hormonelle Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Die Frage nach einer möglichen Schädigung der Eierstöcke muss von der Behandlung während einer Schwangerschaft unterschieden werden.
Obwohl das Laserlicht nicht bis zum ungeborenen Kind oder zu den Eierstöcken reicht, fehlen kontrollierte Studien zur kosmetischen Laserhaarentfernung während der Schwangerschaft.
Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten empfehlen deshalb, eine nicht notwendige Laserhaarentfernung vorsorglich bis nach der Schwangerschaft zu verschieben.
Der Grund ist die begrenzte Datenlage und nicht die Annahme, dass der Laser die inneren Organe erreicht.
Zusätzlich kann die hormonelle Situation während der Schwangerschaft das Haarwachstum verändern.
Die Haut kann empfindlicher reagieren und stärker zu Pigmentveränderungen neigen.
Dadurch lässt sich das Behandlungsergebnis schlechter vorhersagen.
Die bekannten Risiken einer Laserhaarentfernung betreffen vor allem die behandelte Haut.
Leichte Rötungen, Wärmegefühl und eine vorübergehende Schwellung um die Haarfollikel gehören zu den häufigsten Reaktionen.
Sie klingen normalerweise innerhalb kurzer Zeit wieder ab.
Bei ungeeigneten Einstellungen oder falscher Anwendung können außerdem auftreten:
Diese möglichen Nebenwirkungen zeigen, warum eine fachgerechte Beurteilung und Durchführung wichtig sind.
Sie stellen jedoch keinen Hinweis auf eine Schädigung der Eierstöcke oder anderer innerer Organe dar.
Vor der Behandlung sollten Hauttyp, Haarfarbe, Haarstärke, Medikamente, bestehende Erkrankungen und Sonnenexposition besprochen werden.
Auch eine mögliche Schwangerschaft muss angegeben werden.
Für eine sichere Behandlung sind besonders wichtig:
In Deutschland unterliegt die kosmetische Anwendung von Lasern und anderen Quellen nichtionisierender Strahlung den Anforderungen der NiSV.
Die erforderliche Fachkunde soll sicherstellen, dass Risiken erkannt und geeignete Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
Die Laserhaarentfernung beseitigt unerwünschte Haare, diagnostiziert aber keine hormonelle Erkrankung.
Eine ärztliche Untersuchung ist sinnvoll, wenn sich das Haarwachstum innerhalb kurzer Zeit deutlich verstärkt oder weitere Beschwerden auftreten.
Dazu gehören insbesondere:
Solche Beschwerden können unter anderem mit PCOS oder einer anderen hormonellen Veränderung zusammenhängen.
Sie werden nicht durch die Laserbehandlung verursacht, sollten jedoch unabhängig davon medizinisch untersucht werden.
Kann die Laserhaarentfernung die Eierstöcke schädigen?
Nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand lautet die Antwort nein.
Das Verfahren arbeitet mit nichtionisierendem Laserlicht und wirkt lokal auf die Haarfollikel in der Haut.
Die Eierstöcke liegen außerhalb der erreichbaren Behandlungstiefe.
Das gilt auch für eine fachgerecht durchgeführte Behandlung der Bikinizone und des äußeren Intimbereichs.
Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Laserhaarentfernung die Hormonproduktion, den Menstruationszyklus oder die Fruchtbarkeit beeinträchtigt.
Trotzdem muss die Anwendung professionell geplant werden, weil bei falschen Einstellungen Hautreizungen, Verbrennungen und Pigmentveränderungen entstehen können.
Während einer Schwangerschaft sollte eine kosmetische Laserhaarentfernung aufgrund der unzureichenden Studiendaten vorsorglich verschoben werden.
Weitere Informationen zu Technik, Ablauf und individueller Behandlungsplanung finden Sie auf unserer Seite zur
professionellen Laser-Haarentfernung in München.
Alle aktuellen Einzel- und Paketpreise finden Sie in unserer
Preisübersicht für Laser-Haarentfernung.
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