Schlagwort

Hat man nach dem Lasern nie wieder Haare?

Hat man nach dem Lasern nie wieder Haare?
Nach einer erfolgreichen Laserbehandlung wachsen häufig deutlich weniger Haare nach. Eine vollständige und lebenslange Haarfreiheit kann jedoch nicht garantiert werden.

Hat man nach dem Lasern nie wieder Haare?
Nicht unbedingt. Eine professionell durchgeführte Laserbehandlung kann den Haarwuchs langfristig und deutlich reduzieren.
Viele behandelte Haarfollikel produzieren anschließend über Monate oder Jahre keine sichtbaren Haare mehr.
Einzelne Haare können jedoch später erneut wachsen.

Nachwachsende Haare sind häufig feiner, heller und weniger dicht als vor der Behandlung.
Manche Personen benötigen über einen langen Zeitraum keine weitere Behandlung, während bei anderen gelegentliche Auffrischungssitzungen sinnvoll sind.
Eine vollständig haarfreie Haut für das gesamte weitere Leben kann deshalb nicht seriös garantiert werden.

Bedeutet dauerhafte Haarentfernung wirklich für immer haarfrei?

Der Ausdruck „dauerhafte Haarentfernung“ wird im Alltag häufig so verstanden, als könne nach der Behandlung niemals wieder ein Haar entstehen.
Medizinisch realistischer ist es, von einer langfristigen oder dauerhaften Haarreduktion zu sprechen.

Durch die Laserenergie können geeignete Haarfollikel so stark geschädigt werden, dass sie langfristig kein neues Haar mehr bilden.
Es ist jedoch nicht möglich, bei jeder Person sämtliche Follikel einer Körperregion vollständig und dauerhaft zu deaktivieren.

Wichtig:
Ein seriöses Behandlungszentrum verspricht keine hundertprozentige und lebenslange Haarfreiheit.
Das realistische Ziel ist eine deutliche, langfristige Reduktion der Haarmenge, Haardicke und Wachstumsgeschwindigkeit.

Warum können nach dem Lasern wieder Haare wachsen?

Haare befinden sich nicht gleichzeitig in derselben Wachstumsphase.
Der Laser wirkt besonders effektiv auf dunkle, ausreichend kräftige Haare in der aktiven Wachstumsphase.
Bei einer einzelnen Sitzung befindet sich jedoch nur ein Teil der vorhandenen Haare in dieser geeigneten Phase.

Ruhende Haarfollikel können bei einem späteren Termin wieder aktiv werden.
Deshalb sind mehrere Behandlungen in passenden Abständen erforderlich.
Auch nach einer vollständig durchgeführten Behandlungsserie können zuvor inaktive oder nur teilweise geschädigte Follikel später erneut Haare produzieren.

Welche Ursachen kann erneuter Haarwuchs haben?

  • Unterschiedliche Wachstumsphasen: Nicht alle Haarfollikel können bei einem Termin wirksam erreicht werden.
  • Unzureichend geschädigte Follikel: Manche Follikel erholen sich teilweise und bilden später ein feineres Haar.
  • Hormonelle Veränderungen: Hormone können bisher inaktive Follikel aktivieren.
  • Sehr feine oder helle Haare: Sie enthalten häufig zu wenig Pigment, um ausreichend Laserenergie aufzunehmen.
  • Ungeeignete Behandlungsabstände: Zu kurze oder unregelmäßige Intervalle können den Erfolg beeinträchtigen.
  • Nicht passende Einstellungen: Wellenlänge, Energie und Pulsdauer müssen zu Haut, Haar und Körperregion passen.
  • Veränderungen im Laufe des Lebens: Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre und bestimmte Erkrankungen können den Haarwuchs beeinflussen.

Wie lange hält das Ergebnis einer Laserbehandlung?

Nach einer erfolgreichen Behandlungsserie kann das Ergebnis mehrere Monate oder Jahre anhalten.
Der genaue Zeitraum lässt sich nicht im Voraus bestimmen, da Haarwachstum und hormonelle Aktivität individuell verschieden sind.

Manche Personen bleiben in der behandelten Region über Jahre nahezu haarfrei.
Bei anderen werden nach einiger Zeit einzelne Haare oder kleinere haarige Bereiche sichtbar.
Eine Auffrischung kann diese nachgewachsenen Haare erneut reduzieren.

Wie sehen nachwachsende Haare aus?

Wenn Haare nach einer erfolgreichen Laserbehandlung wieder wachsen, entsprechen sie häufig nicht mehr dem ursprünglichen Haarwuchs.
Typischerweise sind sie:

  • weniger zahlreich,
  • feiner und weicher,
  • teilweise heller,
  • langsamer wachsend,
  • unregelmäßiger verteilt und
  • weniger auffällig.

Vereinzelt können dennoch kräftigere Haare zurückkehren.
Dies kommt insbesondere in hormonell beeinflussten Körperregionen vor.

Wie viele Sitzungen braucht man für ein langfristiges Ergebnis?

Für eine deutliche Haarreduktion wird häufig zunächst eine Serie von ungefähr sechs bis acht Sitzungen geplant.
Je nach Hauttyp, Haarstruktur, Körperregion und hormoneller Situation können acht bis zehn oder mehr Behandlungen erforderlich sein.

  • Erste Veränderungen: häufig nach zwei bis drei Sitzungen erkennbar.
  • Deutliche Reduktion: bei vielen Personen nach etwa sechs bis acht Sitzungen.
  • Dichter oder hartnäckiger Haarwuchs: möglicherweise acht bis zehn oder mehr Behandlungen.
  • Hormonell beeinflusste Regionen: häufig längere Serien und spätere Auffrischungen.

Diese Angaben sind Orientierungswerte.
Die erforderliche Anzahl sollte während der Behandlungsserie anhand des tatsächlichen Nachwuchses regelmäßig neu beurteilt werden.

Warum reicht eine einzige Behandlung nicht aus?

Bei einer Lasersitzung werden vor allem Haare erfasst, die sich gerade in der aktiven Wachstumsphase befinden.
Ruhende Haare besitzen nicht immer eine ausreichend aktive Verbindung zum Follikel und reagieren deshalb schwächer.

Durch wiederholte Behandlungen werden nach und nach weitere Haare erreicht, sobald sie in die geeignete Wachstumsphase eintreten.
Eine einzelne Sitzung kann den Haarwuchs reduzieren, führt aber normalerweise nicht zu einem gleichmäßigen und langfristigen Gesamtergebnis.

In welchen Abständen sollte gelasert werden?

Der optimale Abstand hängt von der Körperregion und dem sichtbaren Nachwuchs ab.
Zu Beginn werden Termine häufig im Abstand von ungefähr vier bis acht Wochen geplant.
Bei langsam wachsenden Körperregionen und im späteren Behandlungsverlauf können längere Intervalle erforderlich sein.

Häufigeres Lasern führt nicht automatisch zu einem besseren Ergebnis.
Wird die nächste Behandlung zu früh durchgeführt, befinden sich möglicherweise noch nicht genügend neue Haare in der aktiven Wachstumsphase.
Der Termin sollte deshalb individuell festgelegt werden.

Welche Körperregionen neigen eher zu erneutem Haarwuchs?

Hormonell beeinflusste Bereiche benötigen häufig mehr Sitzungen und gelegentliche Auffrischungsbehandlungen.
Dazu gehören insbesondere:

  • Oberlippe, Kinn, Kieferlinie und Hals bei Frauen,
  • männlicher Bart- und Halsbereich,
  • Rücken, Schultern und Brust,
  • Bauch und untere Bauchlinie sowie
  • Bereiche mit hormonell bedingtem verstärktem Haarwuchs.

Achseln und Intimbereich reagieren aufgrund der häufig dunklen und kräftigen Haare oftmals gut auf Laserenergie.
Dennoch kann auch in diesen Regionen später ein geringer Nachwuchs auftreten.

Welche Rolle spielen Hormone?

Die Laserbehandlung reduziert vorhandene geeignete Haare, beseitigt jedoch nicht die Ursache einer hormonellen Störung.
Hormonelle Veränderungen können bisher unauffällige Haarfollikel aktivieren und dadurch neue Haare entstehen lassen.

Ein plötzlich zunehmender, ungewöhnlich starker oder neu auftretender Haarwuchs sollte daher medizinisch abgeklärt werden.
Dies gilt besonders, wenn gleichzeitig Zyklusstörungen, Akne, Haarausfall oder andere hormonbezogene Beschwerden auftreten.

Welche Haare können langfristig gut reduziert werden?

Die Laserenergie wird überwiegend vom Melanin im Haar aufgenommen.
Dunkle und kräftige Haare bieten dem Laser deshalb normalerweise ein besonders geeignetes Ziel.

  • Schwarze und dunkelbraune Haare: gewöhnlich gut behandelbar.
  • Feine braune Haare: Wirkung abhängig von Pigmentmenge und Haardicke.
  • Blonde Haare: häufig nur eingeschränkt behandelbar.
  • Weiße und graue Haare: enthalten meist nicht genügend Melanin für eine klassische Laserbehandlung.
  • Rote Haare: sprechen aufgrund ihrer Pigmentzusammensetzung häufig unzureichend an.

Sehr helle oder weiße Einzelhaare können gegebenenfalls mit einer professionellen Elektro- beziehungsweise Nadelepilation behandelt werden.

Welcher Laser sorgt für das dauerhafteste Ergebnis?

Kein einzelner Lasertyp erzielt bei jeder Person automatisch das dauerhafteste Ergebnis.
Entscheidend ist, dass das verwendete System zu Hautfarbe, Haarfarbe, Haardicke, Bräunungszustand und Körperregion passt.

  • Alexandritlaser: häufig besonders geeignet für dunkle Haare auf heller, nicht gebräunter Haut.
  • Diodenlaser: kann bei unterschiedlichen Haut- und Haartypen flexibel eingesetzt werden.
  • Nd:YAG-Laser: aufgrund seiner Eigenschaften häufig eine geeignete Option für dunklere Hauttypen.

Bei Daphne Laser wird deshalb nicht bei jeder Person und jeder Körperregion pauschal dasselbe Gerät eingesetzt.
Das Lasersystem und die Behandlungsparameter werden nach einer individuellen Haut- und Haaranalyse ausgewählt.

Sind Auffrischungssitzungen notwendig?

Nicht jede Person benötigt regelmäßig eine Auffrischung.
Bei manchen bleibt der Haarwuchs über Jahre so gering, dass keine weitere Behandlung gewünscht wird.
Andere lassen einzelne nachgewachsene Haare gelegentlich erneut behandeln.

Auffrischungssitzungen sollten nicht automatisch nach einem festen Kalender stattfinden.
Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn wieder ausreichend dunkle und behandelbare Haare vorhanden sind.
Einzelne sehr feine oder helle Haare sprechen möglicherweise nicht mehr ausreichend auf den Laser an.

Kann man das Ergebnis dauerhaft erhalten?

Ein langfristig gutes Ergebnis wird wahrscheinlicher, wenn die Behandlungsserie vollständig durchgeführt und an den individuellen Haarzyklus angepasst wird.
Wichtig sind außerdem:

  • passende Abstände zwischen den Sitzungen,
  • ein zur Haut und zum Haar geeignetes Lasersystem,
  • individuell gewählte Behandlungsparameter,
  • Verzicht auf Waxing, Sugaring, Epilieren und Zupfen während der Serie,
  • Schutz vor intensiver Sonne und frischer Bräunung,
  • vollständige Angaben zu Medikamenten und Hauterkrankungen sowie
  • eine erneute Beurteilung bei verändertem oder verstärktem Haarwuchs.

Darf man nach dem Lasern rasieren?

Zwischen den Sitzungen dürfen die Haare normalerweise vorsichtig rasiert oder mit einem Trimmer gekürzt werden.
Rasieren macht die Haare nicht tatsächlich dicker und beeinträchtigt die Wirkung bereits durchgeführter Laserbehandlungen nicht.

Waxing, Sugaring, Epilieren und Zupfen sollten vermieden werden.
Dabei wird das Haar mitsamt der Wurzel aus dem Follikel entfernt, sodass dem Laser bei der nächsten Sitzung das pigmentierte Ziel fehlt.

Wann sollte eine Laserbehandlung verschoben werden?

Eine Sitzung sollte verschoben oder zunächst fachlich abgeklärt werden, wenn im vorgesehenen Bereich eines der folgenden Probleme besteht:

  • frische Bräunung oder Sonnenbrand,
  • offene Wunden oder deutliche Hautreizungen,
  • aktive Hautinfektionen oder Herpesbläschen,
  • stark entzündete Haarfollikel,
  • aktives Ekzem,
  • ungeklärte Hautveränderungen oder
  • kürzlich durchgeführte hautreizende Behandlungen.

Medikamente, medizinische Hautcremes, bekannte Erkrankungen und frühere Reaktionen müssen vor jeder Behandlung angegeben werden.
Hautzustand und Bräunung können sich zwischen zwei Terminen verändern und müssen deshalb erneut beurteilt werden.

Was ist nach der Behandlung normal?

Eine leichte Rötung, ein vorübergehendes Wärmegefühl und kleine Schwellungen um die Haarfollikel können direkt nach der Sitzung auftreten.
Die behandelten Haare fallen häufig nicht sofort aus, sondern werden innerhalb der folgenden ein bis drei Wochen aus den Follikeln herausgeschoben.

Bei Blasen, starken Schmerzen, zunehmender Schwellung, nässenden Stellen oder ungewöhnlich lange anhaltender Rötung sollte das Behandlungszentrum kontaktiert werden.

Kurz gesagt:
Nach dem Lasern wachsen häufig langfristig deutlich weniger Haare.
Viele Personen bleiben in der behandelten Region über Monate oder Jahre nahezu haarfrei.
Einzelne Haare können jedoch aufgrund von Haarzyklen, hormonellen Veränderungen oder teilweise aktiven Follikeln wieder erscheinen.
Diese Haare sind meist feiner und weniger auffällig.
Eine vollständige und lebenslange Haarfreiheit kann nicht garantiert werden; gelegentliche Auffrischungssitzungen können sinnvoll sein.

Weitere Informationen